Eignungsnachweise

Die Beschreibung von Eignungsnachweisen dient der Eingrenzung des Anbieterkreises auf jene Unternehmen, welche die in der Ausschreibung festgesetzten Anforderungen (fachlich, wirtschaftlich, technisch, organisatorisch) erfüllen (§ 7 BeG). Je nach Komplexität eines Projektes können die Anforderungen an den Anbieterkreis und folglich auch die erforderlichen Eignungsnachweise variieren. Die Eignung bezieht sich immer auf das Unternehmen selbst. Die geforderten Nachweise müssen einen Bezug zum Auftrag und zur Leistung haben und dürfen nicht diskriminierend sein. Die vorgesehenen Kriterien sollen objektiv und überprüfbar sein.

Standardnachweis

In Ausschreibungen wird in der Regel folgender Eignungsnachweis verwendet:

Nachweis Beschreibung
Referenzauftrag Nachweis eines in den letzten fünf Jahren bereits ausgeführten vergleichbaren Referenzauftrages der anbietenden Firma resp. Bietergemeinschaft (solidarisch haftende Partner in einer Bietergemeinschaft), welcher bezüglich Leistungsart (Ausführung von [Leistungsart beschreiben]) und Leistungsumfang (Auftragswert [zirka CHF]) mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.

Besondere Nachweise

Steigert sich aufgrund von projektspezifischen Gegebenheiten der Anspruch auf Qualität oder Quantität der Anforderungen, können weitere Eignungsnachweise aufgeführt werden. Diese müssen allerdings im Einzelfall begründet und mit der Kantonalen Fachstelle für öffentliche Beschaffungen abgesprochen sein.

Weitere besondere Eignungsnachweise sind beispielsweise:

Nachweis Beschreibung
Referenzauftrag Festsetzung mehrerer Referenzaufträge, Veränderung der Anzahl Jahre oder des Leistungsumfanges.
Ausführungs- /
Organisationskonzept
Einforderung einer zeitlichen/organisatorischen Planung (Konzept), unter Berücksichtigung der projektspezifischen Gegebenheiten.
Technische Leistungsfähigkeit /
Produktionskapazität
Nachweis genügender maschineller und/oder personeller Ressourcen mit Bezug auf vorliegenden Auftrag.