Wahl der Verfahrensart

Die erforderliche Verfahrensart wird in fünf Arbeitsschritten festgelegt.

Unterstellung unter das Beschaffungsgesetz

Vor der eigentlichen Verfahrenswahl ist zu prüfen, ob die auftraggebende Stelle den beschaffungsrechtlichen Bestimmungen untersteht.

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Auftragsart

Ist die auftraggebende Stelle dem Beschaffungsrecht unterstellt, wird der Auftrag der jeweiligen Auftragsart zugeordnet. Unterschieden wird zwischen Bauleistungen, Dienstleistungen und Lieferungen.

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Schwellenwert

Anhand der Schwellenwerte können öffentliche Aufträge der erforderlichen Verfahrensart zugewiesen werden. Die konkrete Zuordnung erfolgt anhand eines Vergleiches der gesetzlich angeordneten Schwellenwerte mit dem geschätzten Auftragswert.

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Bagatellklausel

Die Bagatellklausel kann zur Anwendung kommen, wenn innerhalb desselben Bauprojektes der Gesamtwert aller Hoch- und Tiefbauarbeiten über dem Wert von CHF 8‘700‘000 liegt. Dienstleistungen und Lieferungen sind nicht von der Bagatellklausel erfasst.

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Ausnahme

Liegt eine Ausnahme gemäss § 19 des Gesetzes über öffentliche Beschaffungen des Kantons Basel-Stadt (BeG) oder Art. XV des Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) vor, kann ein Auftrag unabhängig vom Schwellenwert im freihändigen Verfahren vergeben werden.

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