Auftragswert

Anhand der Schwellenwerte können öffentliche Aufträge der erforderlichen Verfahrensart zugewiesen werden. Die konkrete Zuordnung erfolgt anhand eines Vergleiches der gesetzlich angeordneten Schwellenwerte mit dem geschätzten Auftragswert. Bei Aufträgen mit unbestimmter Laufzeit kalkuliert sich der geschätzte Auftragswert über eine Dauer von vier Jahren, respektive der angestrebten Vertragsdauer.

Der massgebliche Schwellenwert ist sowohl abhängig von der Art des Auftrages als auch von der Zuordnung der auftraggebenden Stelle und unterscheidet sich zwischen Beschaffungen, die dem Staatsvertragsbereich und solchen die dem Binnenmarktbereich unterstehen. Ist eine Beschaffung gemäss Schwellenwert dem Staatsvertragsbereich zuzuordnen, kommt zusätzlich zur kantonalen beziehungsweise interkantonalen Gesetzgebung das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) zur Anwendung.

Dokumente zum Download

Die gesetzlich geltenden Schwellenwerte werden regelmässig neu publiziert und sind folgendem Dokument zu entnehmen.